Sommertreff im Landbrenner

Die Ferienzeit wird im Lions Club Köln-Hanse traditionell mit dem Sommertreff der Daheimgebliebenen überbrückt. Bei Kaiserwetter im Restaurant Landbrenner vor den Toren des Kölns haben sich zahlreiche Lions und Partner versammelt, um in lockerer Runde Privates und auch Clubthemen zu besprechen. Dieses Mal der Vorteil: die im Kölner Westen beheimateten Lionsfreunde konnten inspiriert und beschwingt mit dem Fahrrad nach Hause fahren.

25 Jahre LC Köln-Hanse bei der Glockenübergabe

Die Glockenübergabe ist der Zeitpunkt der Beendigung des Lionsjahres und des Starts des neuen in jedem Lionsclub. Sie wird ritualisiert durch Übergabe der Clubglocke sowie der Präsidentennadel.

Dieses Ereignis feierte der Lions Club Köln-Hanse am heutigen Tage bei besten Wetter und einem tollen BBQ auf Burg Flamersheim. Eingeläutet wurde das durch eine touristische Autoausfahrt von Köln durch die Eifel über Burg Niedeggen bis Flamersheim.

Wie in jedem Jahr fasst der scheidende Präsident sein ablaufendes Jahr zusammen. Der neue Präsident erläutert seine Idee für das neue Jahr zu sein entsprechendes Veranstaltungsprogramm. Dieses Mal war außerdem das 25-jährige Club-Jubiläum Anlass zur Ehrung insbesondere der Gründungsmitglieder.

Wechsel auf dem Zonen Chair

Am kommenden Wochenende startet das neue Lionsjahr 2018/2019. Damit verbunden bekommen die Kölner Lions Clubs eine neue Zone Chair Person. Dr. Joachim A. Groth vom LC Köln-Caligula übernimmt das Amt von unserem Lionsfreund Dr. Harald Hilger.

Harald Hilger leitete im Distrikt Rheinland-Süd beide Kölner Zonen in den vergangenen vier Jahren gemeinsam. Ein Highlight seiner Amtszeit war sicherlich die Arbeit im Organisationsteam zur 100-Jahr-Feier der Lionsorganisation. Hier konnten die Kräfte der 14 Kölner Clubs in hervorragender Weise auch öffentlichkeitswirksam gebündelt werden. Seine Zonentätigkeit wird er im Laufe des Jahres ausklingen lassen mit der Gründung des 15. Kölner Lions-Clubs, den er für uns als Pate begleitet.

Als Lions Club Köln-Hanse danken wir Harald Hilger ausdrücklich für sein intensives Engagement in dieser Zeit und freuen uns, dass er uns in der Clubarbeit zunächst als Past President sowie in der Führung unseres Hilfswerks erhalten bleibt.

Ein Funk durch und durch

Am heutige Abend konnten wir den Präsidenten und Kommandanten der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V., Heinz-Günther Hunold, als Vortragsgast im Club Astoria empfangen.

Er nahm uns mit auf eine sehr persönliche Reise in den Fastelovend in Köln und referiert wie immer eloquent, wenn auch ruhiger als auf der großen Bühne über Vorder- und Hintergründiges des Karnevals.

So durften wir so Einblicke bekommen in die Aufgaben bei der ehrenamtlichen Führung eines sich neu definierenden Brauchtumsvereins mit über 400 Mitgliedern, der Notwendigkeit einer sprachlichen Performanz  zwischen „der kölschen Sproch“ und „Hochdeutsch“, kurz: all dem, was dem Sitzungs- und Rosenmontagszugbesucher verborgen bleibt.

Als Service Club konnten wir so viele Impulse mitnehmen für das ehrenamtliche Engagement, Werte, Tradition, Verbundenheit mit der Stadt und den Menschen in ihr. Und nicht zuletzt auch zur Notwendigkeit, sich unter den Anforderungen der jeweiligen Zeit ständig neu zu erfinden und aufzustellen.

Von den Jesuiten zum Kurfürsten

Unser heutiges Clubtreffen unter dem Titel „Fahrt in die kurfürstliche Sommerresidenz Schloss Augustusburg“ startete am Mittag zunächst im Kölner Zentrum.

Der mittlerweile clubbekannte Kölner Stadtführer Günter Leitner brachte in erneut wunderbarer sprachlicher Art und Weise die Begriffswelten „Köln, Bonn, Brühl, kurkölnische- und kurfürstliche Residenz, Reichsstadt, Wittelsbacher, Barock und Rokoko“ in eine historische und sachliche Ordnung.

Als Ort hierfür wählten wir die Kirche  St. Mariä Himmelfahrt, eines der wenigen architektonischen Zeugnisse des Barock in Köln und Kirche des Jesuitenordens. In exklusiver Atmospäre konnten wir uns auf unsere Landpartie fachlich und emotional einstimmen und im Anschluss des Zug nach Brühl besteigen.

In einer einstündigen Schlossführung in Schloss Augustusburg wurde der Bogen dann über den Rokoko und die Kölner Kurfürsten in das Weltliche gespannt, so dass wir den Tag gemütlich im Wirtshaus am Schloss ausklingen lassen konnten.

Im Geiste Trude Herr’s

Fester Bestandteil unseres Clublebens sind die wiederkehrenden Theaterbesuche. Am huetigen Tag fanden wir uns ein im Theater im Bauturm zum Stück „Trude Herr oder : Es ist besser, in der Sahara zu verdursten als in Köln-Lindenthal zu sitzen und auf die Rente zu warten“.

Das Theater setzt so der beliebten Volksschauspielerin ein originelles, einfühlsames, tiefgründiges, humorvolles und unterhaltsames Denkmal. Das intelligente und witzige Stück wurde für den Kölner Theaterpreis 2017 nominiert. Mit Begeisterung und Szenenapplaus konnten die Lionsfreunde der abendlichen Liebeserklärung an eine außergewöhnliche Frau der Stadt Köln folgen.

Köln als Kunstmarkt

Von Mitte der 60er bis Mitte der 90er Jahre war Köln das Zentrum für Zeitgenössische Bildende Kunst in Deutschland. Die Mehrzahl der führenden deutschen Galerien hatte hier ihren Sitz. In Köln entstand der erste Kunstmarkt der Welt, die heutige Art Cologne. Die Ausgabe 2018 ist vor kurzem mit überwältigendem Erfolg zu Ende gegangen. Nach einer zwischenzeitlichen Schwächeperiode ist die Art Cologne jetzt wieder eine der weltweit drei wichtigsten Kunstmessen.

Die Erforschung der Geschichte, Entwicklung und Tendenzen des Kunstmarkts ist die vornehmliche Aufgabe des Zentralarchivs für deutsche und internationale Kunstmarktforschung, kurz ZADIK. Das Archiv verfügt über bedeutende Sammlungen und Nachlässe zur Bildenden Kunst seit Ende des 2. Weltkrieges bis heute.

Am heutigen Montag waren wir zu Gast im ZADIK. Der Archivleiter, Prof. Dr. Günter Herzog, führte uns persönlich durch die Arbeit des ZADIK und durch die derzeitige Ausstellung.

Von der City zur Stadt. Marketing in Köln

Entsprechend dem Motto unseres Lionsjahres “ Trifolium – ein kölnisches Jahr “ beschäftigten wir uns erneut mit den Eigenheiten unserer Stadt. Wir hatten daher die Geschäftsführerin von Stadtmarketing Köln, Frau Annett Polster, zu einem Vortrag im Club Astoria zu Gast.

Sie berichtete einem einstündigen Vortrag über die mehr als 20-jährige überparteiliche Arbeit der Gesellschaft, die in Köln bestens vernetzt ist. Neben der Aktivierung des Einkauferlebnisses und dem Floraball ist das Studentenprpojekt Via Opera als Schwerpunkt zu nennen, mit dem Konzepte zur architektonische Neugestaltung des innerstädtischen Bereichs von Wallrafplatz bis Offenbachplatz erarbeitet wurden.

Der Abend wurde durch eine lebhafte Diskussion um die spürbaren Probleme der Stadt abgerundet vom Verkehr bis hin zum Straßenkarneval.

Trauer um Gründungspräsidenten

Wir trauern um Otto von Kapff, der am vergangen Mittwoch im Alter von 87 Jahren in München verstorben ist. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie, insbesondere seiner Frau Ute.

Otto von Kapff war langjähriger Direktor des Hotel Mondial am Dom in Köln. Als Gründungspräsident war er eine wesentliche Stütze unseres Clubs. Er verlässt uns kurz vor unserem 25-jährigen Club-Jubiläum. Wir werden unseren Lionsfreund ihn guter Erinnerung behalten.

Sonniger Sonntag auf dem Friedhof

Bei strahlendem Sonnenschein und trockener Kälte trafen sich zahlreiche Clubmitglieder auf dem Melatenfriedhof. Der Kölner Stadtführer Günter Leitner brachte den Interessierten in einem ca. zweistündigen Rundgang über den Friedhof nahe, warum dieser Ort eine Verdichtung jahrhundealter Stadtgeschichte und Stadtkultur ist.  Eloquent und kurzweilig unterhalten ging es an diversen prominenten Gruften und Gräbern vorbei. Die am Ende doch notwendige innere Wärme holten sich Sonntagswanderer dann beim Ausklang in italienischem Ambiente mit Speis und Trank zurück.